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Aus
meiner Ahnenforschung
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Den
Urspung meiner Ahnen zu ermitteln, interessiert
mich sehr. Hier kann man lesen, was ich
bisher über meine Vorfahren erforscht
habe. - Im Hintergrund erklingt das Pommernlied.
Ahnen
sind für den nur Nullen, der als
Null zu ihnen tritt; steh als Zahl an
ihrer Spitze, und die Nullen zählen
mit. - Wilhelm
Müller, deutscher Dichter (1794-1827),
"Epigramme"
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Pommernlied
Wenn
in stiller Stunde Träume mich umwehn,
bringen frohe Kunde Geister ungesehn,
reden von dem Lande meiner Heimat mir,
hellem Meeresstrande, düsterm Waldrevier.
Weiße
Segel fliegen auf der blauen See,
weiße Möwen wiegen sich in blauer Höh´,
blaue Wälder krönen weißer Dünen Sand;
Pommerland, mein Sehnen ist dir zugewandt!
Aus der Ferne wendet sich zu dir mein
Sinn,
aus der Ferne sendet trauten Gruß er hin;
traget, laue Winde, meinen Gruß und Sang,
wehet leis und linde treuer Liebe Klang!
Bist
ja doch das eine auf der ganzen Welt,
bist ja mein, ich deine, treu dir zugesellt;
kannst ja doch von allen, die ich je gesehn,
mir allein gefallen, Pommerland, so schön!
Jetzt
bin ich im Wandern, bin bald hier, bald
dort,
doch aus allen andern treibt´s mich immer
fort:
Bis in dir ich wieder finde meine Ruh,
send ich meine Lieder dir, o Heimat, zu!
Text:
Gustav Adolf Pompe, 1831-1889
Melodie: Karl Gross, 1789-1861
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Ursprung
des Namens Staubach
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Schlägt
man in einem guten Lexikon oder
Wörterbuch nach, so kann man
unter Staubach oder Staubbach folgende
Eintragung finden:
Staubach
m
(-[e]s; -bäche) Bach
mit starkem Gefälle.
Mackensen,
Deutsches Wörterbuch,
10. Auflage 1982, München,
Seite 1007
Staubbach
(m.)
Sturzbach, der sich in Wasserstäubchen
auflöst
Gerhard
Wahrig, Deutsches Wörterbuch,
Mosaik Verlag, 1980, Spalte
3543
Staubach:
Wohnstättenname
zu bair. Staubbach »Wasserfall
oder Bach, bes. im Gebirge,
dessen Wasser vom Herabstürzen
aus der Höhe in Staub
zerstiebst«.
Rosa und Volker Kohlheim,
Duden Familiennamen, Herkunft
und Bedeutung, Mannheim 2000,
Seite 635
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In
der Hoffnung, vielleicht noch
etwas mehr über den Familiennamen
Staubach zu erfahren, schrieb
ich an den Autor des am Anfang
zitierten Wörterbuchs. Die
folgende Antwort erhielt ich am
16. Aug. 1987 von Herrn Prof.
Dr. Lutz Mackensen, Bremen.
|
Sehr
geehrter Herr Staubach!
Ihre Frage ist nicht
leicht zu beantworten. Ich
kenne die - übrigens
naheliegende und einfache
- Zusammensetzung aus mehreren
Funden. Übrigens muß
ich Sie auf die Möglichkeit
hinweisen, daß das
Substantiv, das Ihren Namen
abgab, auch anders getrennt
werden kann, nicht "Stau-bach",
sondern "Staub-ach" (Ach
= Fluß, Bächlein:
Ach-en-see, Gold-ach usw.).
Dann wäre es gleich
= Staub-bach, einer Zusammensetzung,
die Mehrfach auftritt und
auch aufgezeichnet erscheint.
Darum ein grundsätzlicher
Hinweis: Namen sind immer
schwer deutbar, weil sie
im Lauf der Zeiten oft Lautänderungen
ausgesetzt waren. Die derzeitige
Form ist also nicht die
ursprüngliche!
Mit freundlichen Grüßen
Mackensen
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Ein
bekannter Staubbach in der Schweiz
...
| Staubbachfall,
260m
hoher Wasserfall des Staubbachs
, südwestl. von Lauterbrunnen
im Schweizer Kanton Bern. |
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Foto
© R. Staubach
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...
der offenbar Goethe inspirierte:
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Seele
des Menschen, wie gleichst
du dem Wasser! Schicksal des
Menschen, wie gleichst du
dem Wind!
Dies ist die letzte, gewissermaßen
ein Fazit ziehende Strophe
des Gedichtes »Gesang der
Geister über den Wassern«
von Goethe, das er im Oktober
1779 am Staubbach bei Lauterbrunn
geschrieben hat. Die Strophe
wird oft als eine allgemeine
Aussage über das Wesen und
die Bestimmung des Menschen
und die Wechselhaftigkeit
seines Wandels auf der Erde
zitiert. Das Gedicht beschreibt
Menschenseele und Menschenschicksal
in Bildern wie dem des im
ewigen Wechsel zur Erde niedergehenden
und zum Himmel wieder aufsteigenden
Wassers, des zunächst »lieblich
stäubenden«, dann »unmutig
schäumenden«, schließlich
im »flachen Bette hinschleichenden«
Wasserlaufs oder dem des Windes,
der die »vom Grund aus schäumenden
Wogen« mischt.
©
2002 Bibliographisches Institut
& F. A. Brockhaus AG
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Woher
kamen die Staubachs?
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Über
die ältesten bekannten Staubachs
in Stolp, Pommern, liegen zwei Urkunden
vor. Das erste Dokument ist eine
Sterbeurkunde für Johann Staubach,
der 1813 in Stolp geboren wurde.
Sein Vater hieß ebenfalls Johann
Staubach. Beide sind direkte Vorfahren
von Reinhard Staubach, geb. 21.
April 1947 in Starnice (Starnitz),
pow. Slupsk (Kreis Stolp).
|
Sterbeurkunde
Standesamt Gowidlino Nr. 32/1879
Johann Staubach, katholisch
wohnhaft zu Gowidlino ist
am 4. April 1879 um 1 Uhr
30 Minuten in Gowidlino verstorben.
Der Verstorbene war 66 Jahre
alt, geboren in Stolp i./Pom.
Vater: Johann Staubach, Mutter:
Angaben fehlen
Der Verstorbene war verheiratet
mit Hanne geb. Wendt
Sierke, den 27. Dezember 1943,
Der Standesbeamte, Siegel:
Standesbeamter, Rockdorf,
Landkreis Karthaus (Westpr.)
...zum
Original
|
Das
zweite Dokument ist ein Geburts-
und Tauf-Scheines für Johann Gottlieb
Staubach, der am 15. Juli 1818 in
Stolp, Pommern, geboren wurde:
|
Geburts-
und Tauf-Schein
Johann Gottlieb Staubach
ehelicher Sohn des Schuhmachers
Wilhelm Staubach und seiner
Ehefrau Charlotte, geborene
Böse, ist geboren in
Stolp in Pommern am fünfzehnten
Juli eintausendachthundertundachtzehn
(15. 7. 1818) und getauft
in der Stadtpfarrkirche zu
St. Marien am 22. Juli 1818.
Solches wird auf Grund des
betreffenden Kirchenbuches
bescheinigt. Stolp i. Pom.
den 29 Januar 1944
Das Evangelische Pfarramt
St. Marien, I.A. (Unterschrift),
Siegel: Der Stadt Stolp Pfarrkirchen-Siegel
...
zum Original
|
Da der Familienname Staubach nicht
all zu oft in Deutschland vorkommt,
ist anzunehmen, dass Johann Staubach,
geb. 1813 und Johann Gottlieb Staubach,
geb. 1818 verwandt miteinander sind.
Dies wird bestärkt durch die Tatsache,
dass beide in Stolp geboren sind.
Es ist deshalb nicht auszuschließen,
dass ihre Väter Brüder waren. Das
würde wiederum bedeuten, dass Johann
Staubach, geb. um 1780 und Wilhelm
Staubach, geboren 1783 den selben
Vater hatten, über den es jedoch
bis jetzt keine Angaben gibt.
Die
vorliegenden Dokumente verleiten
allerdings auch zu anderen Spekulationen.
Es ist durchaus möglich, dass Johann
Staubach, geb. 1813 und Johann Gottlieb
Staubach, geb. 1818, identisch sind.
Dahinter könnte folgende Geschichte
stecken: Johann Gottlieb Staubach
wurde evangelisch geboren, wechselte
jedoch später zur katholischen Kirche.
Sein zweiter Vorname Gottlieb geriet
in Vergessenheit und bei seinem
Tode nannte man ihn nur noch Johann
Staubach. So ist es auch möglich,
dass sein Vater nicht nur einen
Vornamen hatte, nämlich Johann,
bzw. Wilhelm, sondern vollständig
Johann Wilhelm oder Wilhelm Johann
Staubach hieß. Auf den Urkunden
wurde aus Nachlässigkeit oder weil
vielleicht nur ein Name angegeben
wurde, eben nur ein Name geschrieben.
Ein Verfahren, welches um 1800 schon
mal vorkam. Auffällig ist weiterhin,
dass Johann Staubach 1813 und Johann
Gottlieb Staubach 1818 geboren wurden.
Da die entsprechenden Eintragungen
handschriftlich in den Kirchenbücher
erfolgten, kann beim späteren Lesen
leicht eine drei für eine acht,
oder umgekehrt, gehalten worden
sein. Die vorliegenden Dokumente
wurden ja erst 1943, bzw. 1944 ausgestellt,
also über einhundert Jahre später.
- Es sei jedoch noch einmal betont:
Dies sind reine Vermutungen. Es
könnte auch durchaus sein, dass
Johann Staubach, geb. 1813 und Johann
Gottlieb Staubach, geb. 1818 überhaupt
nicht miteinander verwandt sind.
Des
weiteren liegt eine Trau-Urkunde
vor:
|
Trau-Urkunde
Auf Grund des Trauregisters
der Evangelischen St. Mariengemeinde
Stolp wird amtlich bezeugt,
daß der Bürger
und Schuhmacher Wilhelm Staubach,
35 Jahre, Sohn des (nicht
angegeben) und Jgfr. Anne
Elisabeth Massow, 30 Jahre,
Tochter des verstorbenen Schuhmachers
Johann Friedrich Massow in
Burskow bei Bütow am
dreizehnten November (13.11.)
eintausendachthundertachtzehn
(1818) zu Stolp in Pommern
kirchlich getraut worden sind.
Stolp, den 31. Januar 1944,
Das Evangelische Pfarramt
St. Marien. I.A. (Unterschrift)
Siegel: Der Stadt Stolp Pfarrkirchen-Siegel
...
zum Original
|
Aus dieser Trau-Urkunde und dem
weiter oben wiedergegebenen Geburts-
und Tauf-Schein geht hervor, dass
Wilhelm Staubach zunächst mit Charlotte
Böse verheiratet war. Später heiratete
er dann Anne Elisabeth Massow. Möglicherweise
ist Charlotte Böse bei der Geburt
von Johann Gottlieb, oder kurz danach,
gestorben. Denn noch im selben Jahr
(1818), drei Monate nach der Geburt
von Johann Gottlieb, heiratet Wilhelm
Staubach erneut.
Alle
drei oben genannten Urkunden lagen
mir im Original vor. Carl Langusch
( geb. 12.8.1891), hatte sie seinerzeit
beschafft und mir 1977 zur Einsicht
überlassen. Er schrieb unter anderem
dazu am 18. Aug. 1977 folgendes
an mich:
|
"...
Ich hatte immer in den kath.
Ämtern nachgeforscht,
bis ich durch Zufall in Stolp
auf dem Pfarramt auf die ev.
Seite kam, da Wilhelm kath.
wurde. Auch meine Schwiegermutter
wurde kath., da Schwiegervater
der erste echte Katholik war,
und seine kath. Vorfahren
alle reiche Bauern in Westpreußen
waren. Und, die kath. Kirche
hielt ihre Schäflein
beisammen. Es sollen von Johann
2 Söhne sein, der eine
ist nach dem Rheinland verzogen,
es sind auch Angaben darüber
durch Zufall bekannt geworden
doch diese Linie ist ev. geblieben."
|
Carl Langusch berichtete auch, daß
er in den Kirchenbüchern einen
Hinweis gesehen habe, demzufolge
Wilhelm Staubach 1814 aus Pautsch
bei Troppau (damals Österreich)
nach Stolp gekommen sein soll.
Marieanne
Staubach (geb. 11.11.1951) reiste
im Juli 1979 oder 1980 in den Süden
Polens und suchte in der Nähe
von Troppau nach einem Ort mit dem
Namen Pautsch, fand ihn jedoch nicht
und auch keine Hinweise auf den
Familiennamen Staubach. Wegen eines
fehlenden Stempels im Pass durfte
sie damals nicht über die Grenze
nach Troppau (cz. Opava), um in
Tschechien zu forschen.
Es
gab im achtzehnten Jahrhundert Einwanderer
aus Österreich nach Pommern, besonders
aus dem Salzburger Land. Der Familienname
Staubach kommt auch vereinzelt in
Österreich vor. So fand ich Aufzeichnungen
über einen Baron Philipp von Staubach,
der 1624 in Rabenstein (Kärnten,
Österreich) geboren wurde. Er war
mit Anna Christine von Dietrichstein
verheiratet, deren Ahnenlinie bis
ins zwölfte Jahrhundert zurück reicht.
Im
16. Jahrhundert gab es offensichtlich
noch keinen Staubach in Stolp. Dies
geht aus einer Forschung von Dr.
Richard Schuppins hervor:
Es erscheint in der Liste dieser
Studie lediglich einmal der Name
"Steinbach" und ein anderes Mal
"Bach (=Bacher?)".
Historisch gesehen, ist ein weiterer
Umstand zu berücksichtigen.
Am Vogelsberg in Hessen liegt die
Stadt Herbstein. In dieser Stadt
sind auch heute noch verhältnismäßig
viele Einwohner mit dem Familiennamen
Staubach registriert. Staubachs
sind seit dem sechzehnten Jahrhundert
in Herbstein beurkundet. Bis heute
konnte ich keine Verbindung zu den
Staubachs in Herbstein herstellen.
Im Dreißigjährigen Krieg
als auch im Siebenjährigen
Krieg wurde Herbstein häufig
von militärischen Truppen aufgesucht
und belagert. Nachfolgend zitiere
ich aus der Geschichte Herbsteins:
|
Im
Jahre 1760 auf Maria Heimsuchung
(2. Juli) kamen 500 Mann Alliierte
teils Husaren teils Infanterie
nach Herbstein ins Quartier.
Die Husaren stellten ihre
Pferde am Höngen (Hänchen)
in die Gärten. Beim Abmarsch
am folgenden Tag mußten
zwei Wagen und Vorspann bis
Grebenau gestellt werden.
Dort wurde "den Vorspännern
die vier beßten Ochsen
weggenommen und geschlachtet".
Altes
Gerichtsbuch.
Am 21. November 1760 wird
die französische leichte
Kavallerie vorwärts nach
Herbstein und Lauterbach gelegt
um als Vorposten "bei Zeiten"
feindliche Bewegungen wahrnehmen
und melden zu können.
Tempelhoff,
Gesch. d. 7jährigen Krieges,
B. III, S. 324/25. PCH. S.
52.
|
Zum Jahre 1761 steht im Alten Gerichtsbuch:
|
In
dem Monat Januar und Februar
hatten die Franzosen im Fulderland
Erfolge. Bald aber suchten
sich Patrouillen der Alliierten
darüber Gewißheit
zu verschaffen, wo feindliche
Verbände stehen würden.
Zur Verstärkung rückten
gleich darauf 600 Mann schwarze
Husaren hier in's Quartier.
Sie blieben 4 Tage in der
Stadt und führten sich
sehr gut auf. Tags darauf
nach ihrem Abmarsch kamen
1300 Mann zu Pferd und zu
Fuß von Lauterbach hier
in's Quartier und blieben
eine Nacht. "Dabei war ein
Herr, den hieß man den
Erbprinzen von Braunschweig".
An einem Tage in diesem Jahre
(Datum ist nicht angegeben)
kam das Lucknercorps, über
4000 Mann stark von Fulda
hierher, um sich für
eine Nacht hier einzuquartieren.
Da aber nicht alle Verbände
in der Stadt unterkamen, mußten
einige Abteilungen nach Lanzenhain
bzw. Rixfeld marschieren.
Der General blieb mit der
größeren Truppenmasse
in Herbstein. Als die Truppen
am nächsten Tage von
Herbstein abmarschierten,
nahmen sie den Bürgern
die Frucht von den Böden
(Speichern), luden sie auf
Wagen der Einwohner und beorderten
die Wagen nach Schotten, wo
sich einige freikauften. Zwei
Wagen mußten bis zu
dem Hannover-Land fahren.
Die Eigentümer kamen
erst nach 25 Tagen ohne Wagen
und Ochsen nach Hause. PCH
S. 54.
Noch einmal am 10. Dezember
1761 kamen französische
Dragoner nach Herbstein und
quartierten sich hier für
eine Nacht ein.
Das bitterste Jahr für
Herbstein war wohl 1762, denn
am 24. August kamen 8000 Mann
grüne Jäger vermutlich
unter General Lord Granby
hier an, biwakierten auf dem
Fulder Berg über den
steinigen Äckern, Olwerts
und Ziegenstück bis an
die Hasel. Sie trieben ihre
Pferde in die Frucht und die
mitgeführten Ochsen in
die Wiesen, so daß die
Bauern weder Sommerfrucht
noch Grummet ernten konnten.
Am 14. und 24. Oktober dieses
Jahres wurde nochmals "so
stark feuragiert, daß
die Leute weder irgend eine
Frucht noch Heu noch Stroh
behielten und in Folge hiervon
genötigt waren, sowie
die Aussaat für das Jahr
1763 weit und breit mit vieler
Mühe und saurem Schweiß
zu haben, hierher zu tragen
und zu fahren". PCH. S. 55/56.
(Aus:
Lauterbacher Sammlungen in
zwangloser Folge. Pfarrer
Hermann Narz, Beiträge
zur Geschichte von Herbstein,
Heft 45 der "Lauterbacher
Sammlungen" 1966, Herausgegeben
von der Bibliothek des Hohhausmuseums
Lauterbach / Hessen, Seite
119-120)
|
Soweit ein kurzer Blick in die Geschichte
Herbsteins. Ich kann mir vorstellen,
daß während der Kriegswirren
auch Männer aus Herbstein rekrutiert
oder verschleppt wurden, die dann
vielleicht sogar mit den Truppen
Napoleons Richtung Osten nach Moskau
zogen (Russland-Feldzug 1812). Vielleicht
war auch ein Staubach darunter,
der dann in Pommern beim Hin-
oder Rückzug "hängen blieb".
Somit ist es nicht völlig auszuschließen,
dass der erste Staubach in Stolp
aus Herbstein in Hessen kam.
Diese Theorie bestätigte mir
1999 William G. Staubach aus Florida,
USA. In einer eMail schrieb er:
|
Dear
Reinhard,
... My forebears came from
Herbstein, my father was the
last one (in this branch of
the family) to have been born
there. My great-great-great
grandfather Anselm Staubach
was, indeed, taken by Napoleonic
troops, while working in his
fields, put into a French
uniform and forced to participate
in the Russian campaign. He
reached Moscow, was part of
the siege, defeat and retreat.
He made it back to Herbstein
and eventually died there.
The church annals, which were
thoroughly researched by my
father (he was a teacher and
had a keen interest in his
genealogy, as well as in the
town's history and customs
- "Brauchtum"), reflect all
of this in detail, even listing
the cause of Anselm's death
as "frozen blood" ... a result
of the Napoleonic 1812 Russian
campaign.
William G. Staubach, SW
Florida, 3. Feb. 1999
|
Die
Frage bleibt, woher kamen die Vorfahren
von Johann Staubach oder Johann
Gottlieb Staubach, die zu Beginn
des neunzehnten Jahrhunderts in
Stolp, Pommern geboren wurden.
Wer
weiß mehr, über die Herkunft
von Johann, bzw. Wilhelm Staubach?
|
|
Johann
Staubach
*
1813 (kath.) in Stolp
† 4. Apr. 1879
in Gowidlino
|
Vater:
Johann Staubach
* ca.
1780
† .....................
|
Mutter:
unbekannt
|
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|
Johann
Gottlieb Staubach
* 15.
Juli 1818 (ev.) in Stolp
|
|
Vater:
Wilhelm
Staubach
* 1783
† ......................
Wurde
1814 ins Bürgerbuch
Stolp eingetragen mit
dem Vermerk, dass er
aus Pautsch bei Troppau
kam
Er
heiratete am 13. Nov.
1818 Hanne Elisabeth
Massow
|
Mutter:
Charlotte Böse
|
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Der
oben abgebilde Eintrag befindet
sich im Buch:
"Materialien zur Bevölkerungskunde
Pommerns, Stadt Stolp I, Einwohner
und Bürger 1600-1850, herausgegeben
von Klaus-Dieter Kreplin, Herdecke
1999, Seite 47a (1814)"
Vielleicht
handelt es sich bei der Ortsangabe
nicht um Pautsch, sondern um Bautsch
bei Troppau. Bautsch liegt jetzt
in Tschechien und heißt Budišov
nad Budišovkou . Die Stadt liegt
nahe bei Troppau (Opava).
Um 1800 wurde in dem Landstrich
überwiegend deutsch gesprochen.
Er gehörte zu Österreich.
Aus der Geschichte
der Stadt Bautsch geht hervor,
dass es dort eine Schuhmacherzunft
gab. Ein Indiz, dass der Schuhmacher
Wilhelm Staubach vielleicht aus
Bautsch kam, was in Stolp irrtümlich
als Pautsch notiert wurde.
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Das
Wappen
|
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Bei
meinen Forschungen stieß ich
in Herbstein und Lauterbach auch
auf ein Familienwappen der Staubachs.
In der katholischen Stadtpfarrkirche
von Herbstein gibt es mehrere Grabdenkmäler.
An einem ist ein Wappen eingemeißelt.
Darüber liegt mir die Fotokopie
einer Buchseite vor. Leider ist
der Buchtitel nicht bekannt. Aus
dem Kontext ist zu entnehmen, daß
es sich um die Beschreibung des
Kirchengebäudes handelt. Darin
heißt es:
|
"...links
in der Wand (lateinisch, verdeutscht).
'Im Jahre 1721, den 28. Februar
starb im Herrn der edle und
wohlberühmte Herr Johannes
Caspar Staubach, Schultheiß
in Herbstein und Hosenfeld.'
Er ist knieend vor Maria abgebildet
mit seiner Familie, einem
Sohn und 3 Töchtern.
Sein Wappen zeigt einen Totenkopf,
derselbe auf dem Helm zwischen
2 Flügeln."
|
Ich
bin in der Kirche in Herbstein gewesen
und habe das Wappen wie beschrieben
vorgefunden.
 |
Zeichnung
des
Staubach-Wappens
in Herbstein
|
|
Marieanne Staubach (geb. 11.11.1951)
hat im Stadtarchiv von Lauterbach,
Hessen, einen alten Brief gefunden,
der von einem Zehntgrafen Staubach
versiegelt wurde. Das Siegel trage
das selbe Wappen wie oben beschrieben,
berichtete sie, was auf der angefertigten
Fotokopie leider nicht erkennbar
ist. In dem Brief heißt es:
|
"Schreiben
d. Fuld. Zentgrafen Staubach
an den Rat. Übersendung
eines Schreibens des Dr. Lohnmüller
zur Kenntnisnahme mit der
Bitte um Rücksendung."
|
Der
Brief wurde wahrscheinlich 1658
geschrieben.
Bisher konnte ich nicht nachweisen,
ein Nachkomme des Herbsteiner Wappenstifters
zu sein. Mein eigenes Familienwappen
habe ich in Anlehnung an das vorgefundene
entwickelt. Es zeigt im Schild zusätzlich
die Flügel und an Stelle des
Gebeins eine Perle. Auch die Farben
habe ich nach eigenem Geschmack
hinzugefügt. In den vorgefundenen
Dokumenten über das Wappen
in Herbstein und Fulda, gibt es
keine Farbangaben.
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Wohnorte
meiner Vorfahren um 1940
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Hinterpommern
und Ostpreußen
Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten die Staubach-Vorfahren
in Stolp, Starnitz und in oder bei Gowidlino
und Stolpmünde.
Die Marquardt-Vorfahren lebten in Braunsberg
und in Dörfern südlich von Braunsberg.
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Informationen
über Orte, in denen meine Vorfahren
lebten
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Links
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Informationen
über Stadt und Kreis Stolp
(Slupsk) in Pommern.
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Live
Webcam Slupsk/Stolp |
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Informationen
über die Stadt Braunsberg (Braniewo)
in Ostpreußen.
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Polnische
Website mit Hinweisen zu vielen Dörfern
im Kreis Stolp, Geschichte und einigen
alten Fotos. |
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Alte
Landkarte von Gr. Dübsow, auf
der auch Starnitz gut zu sehen ist. |
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Die
Familiennamen von Stolp und Umgebung
im 16. Jahrhundert
von Dr. Richard Schuppius, Stolp
1928
|
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Historische
Impressionen aus Hinterpommern |
|
|
Pommern-Informationen
zum Land am Meer |
|
|
Pommern,
das Land am Meer |
|
|
Die
Pommerndatenbank ist eine spezielle
Datenbank für ganz Pommern, die den
Familien- und ortsgeschichtlichen
Forschern wertvolle Hilfsmittel und
andere Möglichkeiten für ihre Forschung
bereitstellen möchte. |
|
|
Studienstelle
Ostdeutsche Genealogie |
|
|
Pommersche
Leute in aller Welt |
|
|
Pommernkontakte
- Die Forscherdatenbank der Pommern |
|
|
Pomerania:
culture, history, genealogy |
|
|
Pommerscher
Greif e.V.
Verein für pommersche Familien- und
Ortsgeschichte |
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|
Pommern
in aller Welt |
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Debnica
Kaszubska
(Rathsdamnitz) |
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|
Wichtige
Web-Seiten für Familienforscher
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Links
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Familienkundliche
Literaturdatenbank |
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|
Offizielle
Internetseite der
Kirche Jesu Christi
der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen)
für
Familienforschung, Genealogie, Ahnenforschung. |
|
|
Landkartendienst
Lupp |
|
|
Geogen
- Hier können Sie kostenlos Landkarten
über die Verbreitung von Familiennamen
erstellen. |
|
|
Polnische
Seite, auf der die Verbreitung von Familiennamen
auf einer Landkarte dargestellt werden.
(Namen eingeben
und auf "Szukaj" klicken.)
|
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|
Vorkommen
von Familiennamen in Polen
(Oben rechts auf
"Slownik nazwisk" klicken,
Namen eingeben und "Szukaj"
klicken.) |
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|
Verbreitung
von Familiennamen in Deutschland, dargestellt
auf einer Landkarte. |
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|
Gefeminin.de:
Die häufigsten Familiennamen in
Deutschland. |
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|
Verbreitung
von Familiennamen in Österreich,
dargestellt auf einer Landkarte. |
|
|
Verbreitung
von Familiennamen in der Schweiz, dargestellt
auf einer Landkarte. |
|
|
WikiMapia
ist ein Landkarten-Projekt, die ganze
Erde zu erfassen.
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Übersetzungen
Polnisch-Englisch |
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Dokumente
aus meiner Forschung
|
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Die
folgenden Dokumente fand ich bei
meiner Familienforschung. Wer
sie ebenfalls gebrauchen kann,
mag die Bilder (JPG-Format) herunterladen.
Um Speicherplatz zu sparen, sind
sie stark reduziert, aber immer
noch gut lesbar.
|
| Geburts-
und Taufurkunden |
 |
GLIEWE,
Anna Elisabeth, 1797
STAUBACH,
Albrecht, 1859
STAUBACH,
Albrecht, 1859 (2)
STAUBACH,
Johann Gottlieb, 1818
STEINBOCK,
Karoline Friederike, 1826
VOSS,
Auguste Marie Ernestine,
1862
VOSS,
Caroline, 1829 und Marie,
1834
VOSS,
Ferdinand Heinrich, 1820
VOSS,
Friedrich Ferdinand, 1820
VOSS,
Johann Friedrich Ferdinand,
1820
WENTA,
Anna Marianna, 1824
|
|
| Eheschließungen |
 |
STAUBACH,
Albrecht & VOSS, Auguste
Marie Ernestine, 1886, Seite
a+b
STAUBACH,
Albrecht & VOSS, Auguste
Marie Ernestine, 1886 (2),
Seite a+b
STAUBACH,
Wilhelm & MASSOW, Anne
Elisabeth, 1818
STEINBOCK,
Christian Friedrich &
GLIEWE, Maria Elisabeth,
1819
VOSS,
Ferdinand & STEINBOCK,
Karoline Friedericke, 1861
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|
Stolper
Jungchen - Camembert
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| Was
ist DNA-Genealogie?
DNA-Genealogie
ist die Anwendung von DNA-Tests zur Ahnenforschung.
Sie können DNA-Genealogie nutzen, ...
...
um Ihren Stammbaum zu vervollständigen
... um zu erfahren, wo Ihre Urahnen einmal
gelebt haben
... um herauszufinden, ob Sie mit jemanden,
der den gleichen Nachnamen wie Sie hat,
verwandt sind
... um irgendwo auf der Welt nahe oder entfernte
Verwandte zu finden
Erfahrungsbericht
von M. Moritz aus Niedersachsen:
10 Jahre lang forschte ich intensiv nach
der Familiengeschichte meiner Urahnen. Die
Dokumentenrecherche brachte mich aber nach
5 Generationen nicht mehr weiter. Nachdem
mir ein Bekannter von DNA-Genealogie erzählte,
habe ich einen Y-Chromosom-Test für 120
Euro gemacht und über die Datenbank von
iGENEA mir bisher unbekannte schottische
Verwandte gefunden. Innerhalb eines Monats
habe ich erfahren, dass mein ursprünglicher
Name Morrison war. Die Ahnenlinie des Morrison-Clans
lässt sich bis zur Wikingerzeit zurückverfolgen:
Mein gälischer Name ist Mc Nataahn („der
Bär“). Mein Vorfahre kam im 30jährigen Krieg
als Soldat nach Deutschland und heiratete
hier. Sein Name wurde nicht verstanden und
in Moritz umgewandelt.
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Mehr
Information hier:
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iGENEA
DNA-Genealogie |
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